Programm

Mo / 29.05
19:00 Uhr
 

>> Queer-feministischer Kneipenabend

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/english below/

Jeden letzten Montag im Monat veranstaltet Various P ab jetzt einen queer-feministischen Kneipenabend. Wir wollen gemütlich zusammen sitzen, Mate schlürfen und quatschen.

Der Abend soll dazu dienen, zu diskutieren und sich zu vernetzen. Gerne könnt ihr eure Projekte oder Veranstaltungen vorstellen.

Wir freuen uns auf euch!

Every last monday of the month Various P will be hosting a queer feminist bar night. We want to sit together, have a drink and talk.

This event is also meant for discussions and networking. You can also introduce your own projects or events.

See you soon!

di / 30.05
19:15 Uhr
 

>> Return to Castle Wolfenstein? 2013 arranca! Release #51

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Liebe Leser*innen,

wir laden euch ganz herzlich zur Release-Veranstaltung der arranca!

#51: «Return to Castle Wolfenstein? – Strategien gegen Rechts» ein.

Im Heft geht es um die (Neue) Rechte und den (sogenannten) Rechtspopulismus. Besondere Aufmerksamkeit erhält dabei die Situation in Ostdeutschland. Unter anderem schreibt Zetkin über die Bedeutung des Herbst 89 als emanzipatorischer Aufbruch und reaktionäre Wende, und über die Schlussfolgerungen, die daraus für eine heutige linke Politik in Ostdeutschland zu ziehen sind. Über diese Analyse und mögliche Handlungsansätze möchten wir gern mit dem Autor und mit euch diskutieren.

Aus dem Editorial der Ausgabe:

«Anfang der 90er Jahre war Wolfenstein 3D ein Meilenstein in der Computerspiele-Entwicklung – und bot gleichzeitig die Gelegenheit, mit viel grob gepixeltem Blut Nazis zu killen, bis hin zum Endgegner Hitler (im Mech-Anzug). Angesichts der wiedervereinigten Trostlosigkeit im Weltmeister-Deutschland nicht die schlechteste Idee. In den 2000ern wurde die Handlung mit diversen Neuauflagen und Fortsetzungen ausgeschmückt, erst einmal hieß es Return to Castle Wolfenstein.

Jenseits solcher Pixel gewordenen Macho-Fantasien kommen manche Fragen offenbar immer wieder, in Neuauflage und Fortsetzungen. Auch wenn sich die Situation der 90er Jahre nicht wiederholt: Die wieder erstarkende Rechte bringt uns auch heute in eine Abwehrsituation und führt dazu, dass es in der Praxis oft weniger um das Erreichen des schönen Lebens geht, als um die Verhinderung von noch Schlimmerem. Zum Beispiel, wenn rechte Mobs alltäglich Geflüchtete terrorisieren und auch die, die mit ihnen solidarisch sind.

Rechte Vorstellungen und Welterklärungen sind weit in die Öffentlichkeit gesickert und Sagbarkeitsräume haben sich massiv nach rechts verschoben. Gleichzeitig kann sich unsere Politik nicht auf die Verteidigung einer«offenen Gesellschaft» zurückziehen und muss auf einer grundsätzlichen Kritik beharren. In diesem Sinne haben wir ein Heft zusammengetragen, in dem auf mehreren Leveln über Strategie nachgedacht wird:

Zwei Texte beschäftigen sich geschichtlich mit Ostdeutschland: Zetkin erinnert an die kurzen Momente linker Hoffnungen zur Zeit der «Wende», als die Möglichkeit einer wirklich freien, humanen und partizipativen Gesellschaft im Raum stand, und weist auf die möglichen Anknüpfungspunkte heute hin. Harry Waibel berichtet über Neonazismus und Antisemitismus in der DDR. Aktuell gibt es dazu einen Bericht aus Halle, das sich zu einem rechten Drehkreuz entwickelt hat, mit einer besonders aktiven Identitären Bewegung und dem nahegelegenen «Institut für Staatspolitik» des neurechten Ideologen Götz Kubitschek.

Aus Österreich schildern antirassistische IL-Aktivist*innen ihre Erfahrungen und den Umgang mit der Fpö, und Sebastian Reinfeld denkt ausgehend von der Fpö über die Bedeutung von Heldenerzählungen nach.

Die Gruppe Iniciativa Ne Rasismu aus Prag reflektiert über die Bedeutung von (Un)ordnung als politischem Prinzip, und natürlich dürfen auch Analysen zu und Strategien gegen Donald Trump in dieser Ausgabe nicht fehlen: Die britische Gruppe Free Association spürt einer Verbindung zum Glam Rock nach und der US-Politologe George Ciccariello-Maher entwickelt Ansatzpunkte für eine Zukunft gegen Trump.

Außerdem geht es um einen spezifischen rechten Antifeminismus, um den Versuch einer rechten Aneigung von Gramsci, um die Frage nach Affekten in der Politik, um den Widerstand gegen die AfD in den Bezirken, um Eribons Ekel und um die Möglichkeit antifaschistischer Theaterarbeit.»

Eure arranca! Redaktion im Mai 2017

di / 30.05
19:30 Uhr
 

>> Schmausen in Neukölln

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Schmausen in Neukölln, Schlemmen an der Sonnenallee, das heißt : Küche für Alle in der B-Lage. Serviert wird exquisites kamerunisch-veganes Essen in schönem Ambiente und mit sehr viel netten Menschen. Da das ganze Geld auch noch solidarisch gebraucht wird, gibt es keinen Grund, nicht zu kommen. Guten Appetit!

Come to our dinner in Neukölln, close to Sonnenallee, good vegan cameroon food for everyone, served in B-Lage! The money is needed for solidarity structures!

Venez manger un bon repas camerounais végan (végétalien) avec nous à la B-Lage à Neukölln, près de Sonnenallee. L argent revient aux structures solidaires

mi / 31.05
19:30 Uhr
 

>> Solizimmer KüFA

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Jeden fünften Mittwoch im Monat lecker veganes Essen von der

Solizimmer Kampagne:

"Wir sind eine Gruppe die Solizimmer sucht und diese dann an Geflüchtete vermittelt. Viele Geflüchtete haben aus finanziellen undaufenthaltsrechtlichen Gründen, sowie der rassistischen Diskriminierungauf dem Wohnungsmarkt kaum eine Chance auf ein eigenes Zimmer/eine eigeneWohnung in Berlin.

Deswegen versucht un­se­re Grup­pe einen Pool von So­li­zim­mern auf­zu­bau­en, um ei­ni­gen Per­so­nen zu­min­dest für einen kur­zenZeit­raum die Mög­lich­keit zu bie­ten, zur Ruhe zu kom­men und einge­wis­ses Ge­fühl von räum­li­cher Si­cher­heit zu er­fah­ren. Durcheinen Auf­ent­halt in Ber­lin ge­lingt es vie­len Ge­flüch­te­ten neue Kon­tak­te zu knüp­fen, eine gute Be­ra­tungs­stel­le auf­zu­su­chen und manch­mal auch sich dau­er­haft eine Per­spek­ti­ve in der Stadt zuschaf­fen."

di / 06.06
19:30 Uhr
 

>> Der bürgerliche Staat - eine Einführung

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Der bürgerliche Staat - eine Einführung

Wer die Frage stellt, was eigentlich "der Staat" ist, erhält eine bunte Vielfalt von Antworten. Von Der Staat, das sind wir alle über Der Staat ist eine Idee von Ordnung bis hin zum Werkzeug der Kapitalist*innen ist alles dabei. Dass ein Staat auch irgendwie etwas mit Gewalt und Herrschaft zu tun hat, gilt manchen schon als die ganze Wahrheit über den Staat. Andere wiederum kennen Gewalt und Herrschaft nur in der Theorie, nur für vergangene Staaten oder glatt als Gegenstück zur echten und eigentlichen Demokratie.

Auf der Veranstaltung soll in die Erklärung des bürgerlichen Staates eingeführt werden. Es soll in Form von prägnanten Thesen und viel Raum für Diskussion u.a. folgendes geklärt werden:
Was ist ein zweckbestimmtes Gewaltmonopol?
Was macht den bürgerlichen Staat so besonders?
Was soll das Gerede von der Volksherrschaft; also von einem Herrschaftsverhältnis mit nur einem - obendrein ziemlich merkwürdigen - Subjekt?

Dabei wird unter anderem klar werden, dass der bürgerliche Staat nicht zu erklären ist, ohne einen Blick auf die kapitalistische Produktionsweise zu werfen.

Um 19.00Uhr gibt es lecker Essen von der Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen e. V. gegen Spende.

Die Veranstaltung ist rauchfrei und findet nur im Veranstaltungsraum statt. In den anderen Räumen ist normaler Barbetrieb.
The event is non-smoking and takes place only in the event room. In the other rooms the bar is running as usual.

do / 08.06
19:30 Uhr
 

>> Zucker im Tank

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KOHLEAUSSTIEG IST HANDARBEIT!

Die Klimagerechtigkeitsbewegung und ihre Aktionsformen sind in den letzten Jahren immer vielfältiger geworden.

Während der Aktionstage im Rheinland wollen wir die Abläufe der Braunkohleverstromung effektiv stören. Dabei ist Zucker im Tank eine unterstützende Struktur für Kleingruppenaktionen. Kleingruppenaktionen sind selbstbestimmt und dadurch umso unberechenbarer. Wenn bei der Planung, Durchführung und Nachbereitung alle auf ihre Bedürfnisse und Grenzen achten, stärkt ihr eure Gruppe und den Widerstand. Vom Klimawandel sind besonders diejenigen betroffen, die ihn am wenigsten verursacht haben.

Daher ist für uns der Kampf ums Klima zugleich auch ein feministischer, antirassistischer, anti-staatlicher und antikapitalistischer Kampf, ein Klassenkampf und ein Kampf gegen Tierausbeutung und Militarismus. Oder kurz: Ein Kampf gegen Herrschaft im Allgemeinen. Wir wollen euch bei der Vorbereitung von Kleingruppenaktionen unterstützen. Dafür bieten wir im Vorfeld der Aktionstage gemeinsam mit Anderen in verschiedenen Städten Workshops an. Orte und Termine findet ihr auf unserer Homepage. Fragt gerne an für einen Workshop in eurer Stadt.

Während der Aktionstage werden wir auf dem Klimacamp ansprechbar sein. Im Vorfeld könnt ihr uns unter zuckerimtank@riseup.net erreichen. Unseren pgp-Schlüssel findet ihr auf der Homepage.

24.-29. AUGUST 2017
KOMMT ZU DEN AKTIONSTAGEN,
SEID ZUCKER IM TANK!

do / 29.06
9:00 Uhr
 

>> Erster Räumungstermin für Kiezladen Friedel54

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Seit Montag morgen ist es amtlich. Nach über 13 Jahren kiezpolitischer, kultureller und unkommerzieller Arbeit in Nord-Neukölln, möchte sich am 29. Juni um 9.00 Uhr ein*e Gerichtsvollzieher*in gewaltsam Zutritt in unser schönes Ladenlokal verschaffen. Etwaige Widerstände sollen mit Hilfe der Bullen gebrochen werden, heißt es in dem Schreiben. Ob sie verrafft haben, dass die Fusion ausfällt oder nur für die große Arschlochparade in Hamburg üben wollen, bleibt unklar.

G20 räumen, Friedel bleibt!

Fr / 07.07
0:00 Uhr
 

>> Auf nach Hamburg

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Aufruf von AntiG20Berlin:

Vive le Sabotage – Die Welt der G20 sabotieren!

In Hamburg treffen sich am 7. und 8. Juli die Staats-und Regierungschef*innen jener 19 Nationalstaaten und der EU, die die globalen Macht- und Herrschaftsverhältnisse seit Jahrzehnten dominieren. Wie die G8/G7 ist der G20 eine Verständigungs- und Repräsentationsplattform der Eliten, in deren Rahmen – abgeschirmt von 20.000 hochgerüsteten Sicherheitskräften – viel Heuchlerisches zu Armutsbekämpfung, Umweltschutz und Wahrung der Menschenrechte gesagt und das Gegenteil davon praktiziert wird.

Seit den massiven Gipfelprotesten in Heiligendamm 2007 hat sich das weltweite Krisenregime dramatisch zugespitzt und es ist geradezu grotesk, dass sich die dafür Hauptverantwortlichen nun erneut als kompetente Krisenmanager*innen inszenieren wollen:

Die G20 stehen stellvertretend für eine kapitalistische Agenda der verschärften Konkurrenz und Profitmaximierung, des umwelt- und ressourcenvernichtenden Wachstumswahns und menschen-unwürdiger Ausbeutungsverhältnisse überall auf der Welt. Ihre Politik forciert und zementiert die globalen und lokalen sozialen Ungleichheiten. Die G20 sind kein einheitlicher Machtblock, ihre Akteur*-innen konkurrieren mit- und gegeneinander, führen nach Außen (Stellvertreter*innen)-Kriege wie in Syrien oder der Ukraine und profitieren vom Waffenexport in sämtliche Krisenherde dieser Welt. Zugleich perfektionieren sie im Inneren den lückenlosen Überwachungsstaat und die polizeiliche Aufrüstung. Um die Inseln des Wohlstands errichten sie Zäune und Mauern und verteidigen sie mit militärischen Mitteln, wobei der Tod Zehntausender, die vor den Verwüstungen ihrer Länder flüchten, achselzuckend zur Kenntnis genommen wird. Diejenigen, die beim G20 Gipfel zusammenkommen, stehen für genau diese Welt!

Dieses neoliberal-technokratische Regime erhält seit einigen Jahren wachsende Konkurrenz von rechtspopulistischenbis faschistischen Bewegungen, die klassenübergreifend nationalistische und sexistische Hetze betreiben, einen reaktionären Rollback in allen Bereichen anstreben und zuletzt den rassistischen und sexistischen Immobilienmogul Trump ins Weiße Haus spülten. Die Wahl Trumps steht symptomatisch für die bedrohliche Lage, in der wir uns 2017 befinden.Trump wird sich mit den brasilianischen Upperclass-Putschisten um Michel Temer, den Brexit-Populist*innen, den EU-Imperialist*innen um Merkel, mit dem Autokraten Putin und dem Klerikalfaschisten Erdogan u.a. in „bester“ schlechter Gesellschaft wiederfinden.

Kreativ-militante Gipfelmobilisierungen in Seattle, Genua u.a. haben es schon einmal vermocht, dem Spektakel der Herrschenden einen Strich durch die Rechnung zu machen. Im Jahr 2017 nehmen sie sich erneut die großstädtische Bühne Hamburgs, um dort den temporären Ausnahmezustand auszurufen. Hamburg mit seinem Hafen inszeniert sich gerne als weltoffene Metropole, steht jedoch vor allem für den freien (Container-)Warenverkehr, während zeitgleich Tausende im Mittelmeer ertrinken.

Diese Bühne werden wir ihnen streitig machen!

Die globalen Machtverhältnisse sind immer auch umkämpft. An vielen Orten der Welt organisieren sich Menschen trotz widrigster Umstände für eine solidarische und emanzipatorische Welt, vielerorts in generationenübergreifenden, antikolonialen Widerstandstraditionen. Sie kämpfen gegen kapitalistische Ausbeutung und patriarchal-religiöse Bevormundungen: Selbstbewusste Arbei-ter*innen wie aktuell in Griechenland besetzen Fabriken und organisieren den Betrieb in solidarischer Selbstverwaltung, Landbesetzungsinitiativen von Kleinbäuer*innen in Brasilien, Bangladesh, den Philipinen und andernorts erkämpfen sich ein Leben in Würde, LGBT*IQ-Bewegungen streiten angesichts tödlicher Verfolgung für ein selbstbestimmtes Leben, Migrant*innen nehmen sich ihr Recht auf Bewegungsfreiheit, mutige Kämpfer*innen erschaffen selbstverwaltete Regionen wie in Rojava oder Chiapas.

Wir möchten unsere Utopien gegen die beschissene Welt der G20 in Stellung bringen. Es reicht uns! Wir wollen unsere Wut und unseren Widerstand unübersehbar auf die Straßen Hamburgs tragen!

Wir rufen alle Gruppen und Menschen aus Berlin auf, zum G20 zu fahren und den Gipfel zum Desaster zu machen! Ein knallendes Event ist schön, emanzipative Veränderungen und Widerstand gegen den reaktionären Rollback bauen allerdings auf den weniger hörbaren, jedoch unverzicht-baren Alltagskämpfen auf!

Davon gibt es auch hier zahlreiche. Versuchen wir sie wieder zusammenzubringen und mit dem Blick nach Hamburg kraftvoller werden zu lassen.

Daher rufen wir euch auf, euch an einer strategischen Debatte zu beteiligen, wie wir der Welt der G20 entgegentreten und emanzipatorische Kämpfe jeden Tag offensiv führen können. Diskutiert in Kleingruppen, organisiert Veranstaltungen, teilt eure Gedanken in Form von Texten. Um sie zu veröffentlichen und einen produktiven Austausch zu ermöglichen, haben wir folgende Diskussions-plattform eingerichtet:

do / 31.12
19:00 Uhr
 

>> Newsletter

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