Mareschstraße 1
Neukölln / Rixdorf
täglich ab 19:oo Uhr

SoulKino comes back with a powerful feminist session. For this occasion we have chosen the cult movie Born in Flames. A documentary-style feminist science fiction film by Lizzie Borden that explores racism,classism, sexism and heterosexism in an alternative United States socialist democracy. (Read more: http://www.nytimes.com/movie/review?res=9D03E3DE1539F933A25752C1A965948260). The movie will be screened in English with German subtitles.
In addition the event includes Bad Lesbian premiere. Irene Morays short film. A comedy about a desperate girl seeking for love in Berlins nightlife. (Read more: https://www.indiegogo.com/projects/bad-lesbian#/).
We are also glad to share the performance of our guest artist Andrea, who will delight us with some of her musical pieces from his current project "Bodyverse". (https://www.facebook.com/bodyverse/?fref=ts).
We will mix the audovisual concept from the north with a culinary ingredient from the South. SoulKinos friend Radamés (Estrella de Cubas activist) will offer caribbean empanadas and croquettes at popular prices.
(Despite the free entrance a solidarity contribution would be welcome. Because of an respectful attitude towards the artists and culture and the space limitations it will be helpful for everybody to arrive on time.)

Zu viel Politik machen? – Self-Care im politischen Alltag
Dir liegt der ganzen Politkrams sehr am Herzen und Du hast Lust, Dich selbst für gesellschaftliche Veränderung einzubringen. Vielleicht merkst Du, dass Dir alles in letzter Zeit ein bisschen viel ist und Du Dir mehr Ruhe und Auszeiten wünschst. Vielleicht möchtest Du auch einfach einen Weg finden, wie Du es gar nicht so weit kommen lässt und weiterhing Raum für Dich in Deinem Leben bleibt.
Im Rahmen den montaglichen Queer Beer in der B-Lage wollen wir über inneren und äußeren Leistungsdruck im aktivistischen Alltag sprechen, uns mit Normen rund um Effizienz und Produktivität beschäftigen. Zum einen wollen wir wieder stärker in Kontakt mit unseren eigenen Bedürfnissen kommen und voneinander lernen, wieder mehr Ruhe und Zeit für uns zu finden. Zum anderen möchten wir uns gemeinsam die Frage stellen, welche Räume wir für Aktivismus schaffen wollen, in denen wir uns unterstützen und wohlwollend begegnen.
Workshop in deutscher Lautsprache, keine weitere Anmeldung erforderlich, Dauer ca. 3h, all genders welcome

Der Streifzug durch alltägliche Begriffe der »Leistungsgesellschaft« erkundet die vorherrschende Ideologie des flexiblen Kapitalismus: den Neoliberalismus. Er ist weit mehr als ein wirtschafts- und sozialpolitischer Ansatz. Die neoliberale Ideologie prägt unsere Persönlichkeit, unser Denken, unser Handeln. Während wir Sport treiben, wir über unseren Arbeitgeber sprechen, als sei er unser bester Freund, wir in Dating-Portalen nach der Liebe fürs Leben oder dem schnellen Sex suchen, wir unser 70er Jahre-Rennrad das Altbau-Treppenhaus hochtragen, wir herzhaft über die Prolls in der Eckkneipe lachen, wir uns über unsere aktuellen Prokrastinationserfahrungen austauschen, wir mit einem coffee to go bewaffnet im Stechschritt durch die Stadt marschieren, wir lustige ironisch-geistreiche Anmerkungen machen, wir uns wieder nicht entscheiden können und wir am Ende des Tages einmal mehr versucht haben, das zu verdrängen, was längst Gewissheit geworden ist: dass es so nicht weitergehen kann.
Der Autor:
Sebastian Friedrich ist Redakteur von kritisch-lesen.de und Verfasser der Kolumne „Lexikon der Leistungsgesellschaft“, die seit April 2013 bei der linken Monatszeitung ak– analyse und kritik erscheint.
Im Anschluß (ca. 21 Uhr) wie immer offener IL-Kneipenabend!

Jeden vierten Dienstag im Monat gibt es lecker Essen von "Afrika Unity"
Durch Boko Haram haben sich die Lebensumstände in Kamerun drastisch verschlechtert. Mit den Einnahmen unterstützen wir direkt betroffene Menschen vor Ort mit dem allernötigsten.
Wir sind eine kleine Gruppe die direkt und konkret Menschen gegen rassistische, sexsistische und homophobe Strukturen unterstützt.
>> soli-küFA pour le cameroun de la part de afrique et unite
apres l attaque tragique des teoristes boko haram au cameroun nous soutenons des familles des personnes direkt attaquer et esposer a cette tragedie pour le minumun qu ils ont bessoin
nous sommes une petites association qui deffendons les droits de l homme et sommes contre le racissme le sexissme et l homophobie
>> Soli-Kitchen for Cameroon of Africa Unity
As a result of Boko Haram, the living conditions in Cameroon have deteriorated dramatically. From the money we make, we directly support local people affected by it all with the bare minimum.
We are a small group actively supporting victims of racism, homophobia and sexism.

Jeden fünften Mittwoch im Monat lecker veganes Essen von der
Solizimmer Kampagne:
"Wir sind eine Gruppe die Solizimmer sucht und diese dann an Geflüchtete vermittelt. Viele Geflüchtete haben aus finanziellen undaufenthaltsrechtlichen Gründen, sowie der rassistischen Diskriminierungauf dem Wohnungsmarkt kaum eine Chance auf ein eigenes Zimmer/eine eigeneWohnung in Berlin.
Deswegen versucht unsere Gruppe einen Pool von Solizimmern aufzubauen, um einigen Personen zumindest für einen kurzenZeitraum die Möglichkeit zu bieten, zur Ruhe zu kommen und eingewisses Gefühl von räumlicher Sicherheit zu erfahren. Durcheinen Aufenthalt in Berlin gelingt es vielen Geflüchteten neue Kontakte zu knüpfen, eine gute Beratungsstelle aufzusuchen und manchmal auch sich dauerhaft eine Perspektive in der Stadt zuschaffen."
Hiphop-Tresen - Smi und Grrrl de Sel schicken euch mit Flow ins Wochenende. Oldschool Hiphop, Zeckenrap, female Hiphop/Trap. Dazu gibts selbstgemachte Soli-Shots und eine erlesene Auswahl an Riot-, Katzen- und Skate-Videos.

Aufruf von AntiG20Berlin:
Vive le Sabotage – Die Welt der G20 sabotieren!
In Hamburg treffen sich am 7. und 8. Juli die Staats-und Regierungschef*innen jener 19 Nationalstaaten und der EU, die die globalen Macht- und Herrschaftsverhältnisse seit Jahrzehnten dominieren. Wie die G8/G7 ist der G20 eine Verständigungs- und Repräsentationsplattform der Eliten, in deren Rahmen – abgeschirmt von 20.000 hochgerüsteten Sicherheitskräften – viel Heuchlerisches zu Armutsbekämpfung, Umweltschutz und Wahrung der Menschenrechte gesagt und das Gegenteil davon praktiziert wird.
Seit den massiven Gipfelprotesten in Heiligendamm 2007 hat sich das weltweite Krisenregime dramatisch zugespitzt und es ist geradezu grotesk, dass sich die dafür Hauptverantwortlichen nun erneut als kompetente Krisenmanager*innen inszenieren wollen:
Die G20 stehen stellvertretend für eine kapitalistische Agenda der verschärften Konkurrenz und Profitmaximierung, des umwelt- und ressourcenvernichtenden Wachstumswahns und menschen-unwürdiger Ausbeutungsverhältnisse überall auf der Welt. Ihre Politik forciert und zementiert die globalen und lokalen sozialen Ungleichheiten. Die G20 sind kein einheitlicher Machtblock, ihre Akteur*-innen konkurrieren mit- und gegeneinander, führen nach Außen (Stellvertreter*innen)-Kriege wie in Syrien oder der Ukraine und profitieren vom Waffenexport in sämtliche Krisenherde dieser Welt. Zugleich perfektionieren sie im Inneren den lückenlosen Überwachungsstaat und die polizeiliche Aufrüstung. Um die Inseln des Wohlstands errichten sie Zäune und Mauern und verteidigen sie mit militärischen Mitteln, wobei der Tod Zehntausender, die vor den Verwüstungen ihrer Länder flüchten, achselzuckend zur Kenntnis genommen wird. Diejenigen, die beim G20 Gipfel zusammenkommen, stehen für genau diese Welt!
Dieses neoliberal-technokratische Regime erhält seit einigen Jahren wachsende Konkurrenz von rechtspopulistischenbis faschistischen Bewegungen, die klassenübergreifend nationalistische und sexistische Hetze betreiben, einen reaktionären Rollback in allen Bereichen anstreben und zuletzt den rassistischen und sexistischen Immobilienmogul Trump ins Weiße Haus spülten. Die Wahl Trumps steht symptomatisch für die bedrohliche Lage, in der wir uns 2017 befinden.Trump wird sich mit den brasilianischen Upperclass-Putschisten um Michel Temer, den Brexit-Populist*innen, den EU-Imperialist*innen um Merkel, mit dem Autokraten Putin und dem Klerikalfaschisten Erdogan u.a. in „bester“ schlechter Gesellschaft wiederfinden.
Kreativ-militante Gipfelmobilisierungen in Seattle, Genua u.a. haben es schon einmal vermocht, dem Spektakel der Herrschenden einen Strich durch die Rechnung zu machen. Im Jahr 2017 nehmen sie sich erneut die großstädtische Bühne Hamburgs, um dort den temporären Ausnahmezustand auszurufen. Hamburg mit seinem Hafen inszeniert sich gerne als weltoffene Metropole, steht jedoch vor allem für den freien (Container-)Warenverkehr, während zeitgleich Tausende im Mittelmeer ertrinken.
Diese Bühne werden wir ihnen streitig machen!
Die globalen Machtverhältnisse sind immer auch umkämpft. An vielen Orten der Welt organisieren sich Menschen trotz widrigster Umstände für eine solidarische und emanzipatorische Welt, vielerorts in generationenübergreifenden, antikolonialen Widerstandstraditionen. Sie kämpfen gegen kapitalistische Ausbeutung und patriarchal-religiöse Bevormundungen: Selbstbewusste Arbei-ter*innen wie aktuell in Griechenland besetzen Fabriken und organisieren den Betrieb in solidarischer Selbstverwaltung, Landbesetzungsinitiativen von Kleinbäuer*innen in Brasilien, Bangladesh, den Philipinen und andernorts erkämpfen sich ein Leben in Würde, LGBT*IQ-Bewegungen streiten angesichts tödlicher Verfolgung für ein selbstbestimmtes Leben, Migrant*innen nehmen sich ihr Recht auf Bewegungsfreiheit, mutige Kämpfer*innen erschaffen selbstverwaltete Regionen wie in Rojava oder Chiapas.
Wir möchten unsere Utopien gegen die beschissene Welt der G20 in Stellung bringen. Es reicht uns! Wir wollen unsere Wut und unseren Widerstand unübersehbar auf die Straßen Hamburgs tragen!
Wir rufen alle Gruppen und Menschen aus Berlin auf, zum G20 zu fahren und den Gipfel zum Desaster zu machen! Ein knallendes Event ist schön, emanzipative Veränderungen und Widerstand gegen den reaktionären Rollback bauen allerdings auf den weniger hörbaren, jedoch unverzicht-baren Alltagskämpfen auf!
Davon gibt es auch hier zahlreiche. Versuchen wir sie wieder zusammenzubringen und mit dem Blick nach Hamburg kraftvoller werden zu lassen.
Daher rufen wir euch auf, euch an einer strategischen Debatte zu beteiligen, wie wir der Welt der G20 entgegentreten und emanzipatorische Kämpfe jeden Tag offensiv führen können. Diskutiert in Kleingruppen, organisiert Veranstaltungen, teilt eure Gedanken in Form von Texten. Um sie zu veröffentlichen und einen produktiven Austausch zu ermöglichen, haben wir folgende Diskussions-plattform eingerichtet: